Wochenrückblick :: So viel, so bunt

Die Woche fühlt sich im Rückblick sehr voll und rund an. Ich hatte jede Menge schöner Moment, Zeit für mich, mit Freundinnen, den Kindern und dem Mann. Dennoch hatte ich auch produktive Zeiten dabei und bin nicht in Stress geraten. Ich fühle mich ausgeglichen, wenn auch etwas erschöpft.

Coaching und Mütterkreis

muetterkreis

Die Woche startete mit einem Coaching-Telefonat mit Jana, was sehr intensiv war, mir aber gut tat. So konnte ich Kraft in die anderen Tage mitnehmen und mich immer wieder an unser Telefonat und die Erfahrungen daraus erinnern. Am Dienstag traf sich unser Mütterkreis bei mir. Das war diesmal eine sehr leichte und fröhliche Runde. Wir strickten, wickelten Wolle und unterhielten uns nebenher. Das tat sehr gut.

Sonne tanken

eisblumen

spaziergang

schneegloeckchen

suedfriedhof

laufrunde

Mitte der Woche war es herrlich sonnig draussen. Wie wohltuend. Ich nutzte das für einen kleinen Spaziergang mit dem Mann am Dienstag, einen Stadtbummel in München am Mittwoch und einer Laufrunde am Donnerstag. Also richtig viel Frischluft und Vitamin D diese Woche. Da springen die Glückshormone nur so herum.

Und Kulinarisch?

maxpett

fenchel

Ich war ziemlich kochfaul und erinnere mich gar nicht mehr, was es diese Woche so gab. Die Avocados sind gerade lecker und wir haben gutes Brot im Haus. Daher habe ich viele Avocadobrote verspeist. Als ich in München war, haben wir uns ein Mittagsmenü bei Max Pett gegönnt mit Rote-Beete-Fenchel-Suppe, Safran-Mangold-Reis und Salat und Joghurt mit Mangososse als Dessert. Das war sehr fein. Aber bisher hat es mir im Max Pett immer geschmeckt. Gestern habe ich mir eine große Portion gebratenen Fenchel mit Berberitzen und Granatäpfeln aus dem Buch „Vegan Oriental“*, was ich mal von Sandra zu Weihnachten (oder war es mein Geburtstag?) bekommen habe, gegönnt. Das Buch kann ich sehr empfehlen.

Familie

trompete

Der Wolf ist derzeit sehr aufgeregt, denn am Samstag ist tag der offenen Tür an seiner Schule und er wird mit seiner Trompetengruppe einen kleinen Auftritt haben. Er läuft also schon die ganze Woche trompetend durchs Haus. Ein Herzenswunsch von ihm war eine neue Trompete. Bisher spielte er auf einer kleinen Leihtrompete, die schon ein paar Beulen hat. Eigentlich sollte er seine eigene Trompete erst zum Geburtstag bekommen, weil es ihm aber so wichtig war, zum Auftritt eine große Trompete zu haben, haben wir ihn diese Woche mit seinem eigenen Instrument überrascht. Am Tag als sie ankam, lief er den ganzen Tag mit dem Trompetenkoffer auf dem Rücken durchs Haus.

Ich sitze während ich das tippe neben dem Sterngucker im Bett. Er kam gestern mit Fieber aus dem Kindergarten, legte sich gleich ins Bett und fieberte die ganze Nacht durch. Jetzt geht es ihm schon etwas besser als gestern nachmittag, aber das Fieber ist immer noch bei 39 Grad. Er trinkt gut, spricht mit mir und verlangt nach Essen. Ich werte das als gutes Zeichen. So sitzen und liegen wir hier, lauschen dem Regen draussen und machen es uns kuschelig. In Gedanken grübele ich über den morgigen Tag. Ohne Tochter und Mann, mit krankem Sterngucker und dem Wolf und seinem Trompetenauftritt. Ach.

Diese Woche bin ich dankbar für meine Freundschaften, meinen Mann, die Sonne, meine Ausgeglichenheit und für eine tolle Lampe, die wir bekommen haben.

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gestrickt :: Pussyhat

Ziemlich schnell ging mir die Katzenohrenmütze von den Nadeln. Die Pussyhats gefielen mir schon, als ich das erste Mal davon bei Soulemama las. Endlich hatte ich eine Verwendung für die ganze pinkfarbene Wolle in meinem Stash! Ich habe mich nur grob an die Anleitung auf der Website gehalten. Das Pussy Hat Project ist eine Idee zur Sichtbarmachung von Frauenrechten und hat sein Debut auf dem Womans March in Washington D.C. im Januar. Das Pink steht für Liebe, Mitgefühl und Fürsorge. Mehr dazu kannst du auf der Website (englisch) lesen. Mittlerweile sieht man auch ausserhalb der USA pinkfarbene Mützen mit angedeuteten Katzenohren auftauchen. Pussy ist auf englisch die Bezeichnung für Katze, aber auch ein Wort für Vagina. Der Name des Projektes entstand aus dem Wortspiel pussycat – pussyhat.

Pussyhat – Katzenohrenmütze

Gestrickt aus 71 g (vermutlich) Lana Grossa Bingo mit 5er Nadeln in der Runde:

92 Maschen, 15 Reihen 2r2l Rippenmuster, dann glatt rechts weiter bis das ganze 21 cm vom unteren Rand aus misst. Mit Maschenstich schliessen. Freuen.

Ein gemütliches ruhiges Wochenende

Das Wochenende war gemütlich und doch sehr reich. Wir hatten schöne Familienmomente, Besuch aus dem Internet (wie aufregend!) und gutes Essen. Ich war beim Schwimmtraining (und danach total ausgeknockt), hatte gemütliche Couchzeiten mit dem Mann und Kuscheleinheiten mit allen Kindern. Ich hatte ein Baby (Kleinkind?) auf dem Schoss, frische Luft geschnappt trotz grauem Wetter und Zeit zum Stricken. Es gab veganen Apfelkuchen und Cashewsahne (Cashews einweichen, dann mit etwas Wasser, Agavendicksaft und einem Hauch Vanille pürrieren). Gegen die Kälte von draussen haben wir drinnen gemütlich das Feuer knistern lassen. Und selbst mein Skizzenbuch hat mal wieder Farbe und Stift gesehen.

Nun starte ich in eine sehr volle Woche. To-Do-Liste und Kalender sind bis zu den Faschingsferien gut gefüllt.